Wohnraum
Hohe Decken, Oberlicht und die Ruhe des Kaminofens. Die Südfenster ziehen den Tag ins Haus — hier bleibt es hell, lange nachdem andere Häuser dunkel geworden sind.
Ein Künstlerhaus in erster Dünenreihe — 1967 für das Licht entworfen und seitdem von zwei Familien geliebt.
Der Überlieferung nach kam der junge Maler Per Iversen als Schüler von Axel P. Jensen nach Blokhus — einem der großen Landschaftsmaler Dänemarks. Im Haus des Meisters begegnete er der jungen Anna. Sie verliebten sich und heirateten. Als Hochzeitsgeschenk durfte das Paar ein Stück von Pirupshvarres Dünenland wählen, das Jensen damals gehörte, um dort sein Zuhause zu bauen.
Sie bauten ein Haus, wie es nur Maler bauen würden: mit langen Fensterbändern nach Süden, damit das Licht das ganze Jahr über hinter demjenigen einfällt, der malt — den Blick nach Norden, zur Landschaft. Entworfen von den Architekten Paludan. Im Keller befand sich die Dunkelkammer, in der Fotografien entwickelt wurden. Ein Haus, gebaut, um von dort aus zu SEHEN. Das ist es bis heute geblieben.
2004, nach 37 Jahren und nur einem Eigentümer, fand eine Frau das Haus. Ihr ganzes Leben lang hatte sie die Gabe, zu erkennen, was aus einem Ort werden konnte — und sie wusste, dass ihr Mann dasselbe sehen musste. Also führte sie ihn mit verbundenen Augen hinein und sagte: Schau nicht auf das Haus. Schau aus den Fenstern. Zu beiden Seiten. Das ist es, was wir kaufen.
Bevor es Raum für Raum weitergeht, zeigt der Film den Zusammenhang: Wiese, Dünenreihe, Ort und Meer um Lyssted.
Wir lassen die Fotografie führen: offene Räume, weiße Fassaden, grüne Dünen und die blaue Linie der Nordsee.
Kurze Vignetten, wie dieses Haus sie verdient — jede steht bei den Bildern ihres Raums.











Hohe Decken, Oberlicht und die Ruhe des Kaminofens. Die Südfenster ziehen den Tag ins Haus — hier bleibt es hell, lange nachdem andere Häuser dunkel geworden sind.
Italienische Designküche, zwei Miele-Öfen der Spitzenserie — einer mit Heißluft und Mikrowelle — und eine Wärmeschublade für Teller wie im Restaurant. Sorgsam genutzt und aufpoliert steht sie da wie neu.
Der Eingangsflur ist der eigentliche erste Raum: ein heller Verteiler mit Wohnraum voraus sowie Gästeende und Gästebad zur Seite.
Das Masterzimmer liegt an einem Ende des Hauses mit eigenem Badezimmer — das Haus ist rund 25 Meter lang, also schläft man hier in seiner eigenen Welt.
Die zwei Gästezimmer liegen im separaten 1974er Flügel. Der richtige visuelle Schlüssel ist der Eingangsflur zum Gästebad und zu den Gästezimmern, nicht der Hauswirtschaftsraum.
Das Gästebad hat helles Holzmöbel, eine weiße Waschfläche und eine ruhige Lage bei den Gästezimmern im 1974er Flügel.
Das Hauptbad bündelt weiße Möbel, helles Becken und Duschecke in einem klaren, ruhigen Teil des Elternendes.
Der Hauswirtschaftsraum ist Arbeitsraum und Hintereingang zugleich: lyssted_17 führt zu Stall/Garage und Südterrasse, lyssted_18 zeigt Wasch-/Trocknersäule, Becken und Arbeitsfläche.
Der Keller ist nicht der Hauswirtschaftsraum. Die richtigen Bilder zeigen weiße Wände und grauen Böden: 80 m² mit rund 220 cm Deckenhöhe, Weinkeller-Nische und stiller Reserveebene.
Der Außenbereich umfasst die Ostterrasse mit roten Polstern, die Südterrasse an der Hauswirtschaftsseite, Dünen, Wiesen und geschützte Natur um das Haus.
Der frühere Stall beherbergte die Islandpferde der Familie: Baldur, Torstein und Freya. Das Tor wurde vor 1-2 Jahren durch einen breiten Schiebefensterrahmen von ca. 220-240 cm und eine neue Velux-Eingangstür ersetzt. Zwei innere Pferdeausgangstüren sind bewusst blockiert, damit der Käufer wählen kann: wieder Stall, Garage/Werkstatt oder Annex.
8.270 m² eigenes Grundstück — und doch so viel mehr. Das gesamte Land um Lyssted ist geschützte Natur. Auf den Wiesen rund um das Haus darf niemals gebaut werden. Niemand kommt dorthin. Rehe kommen, Hasen, Vögel. Wer Lyssted besitzt, wohnt wie auf fünf bis zehn Hektar — mit einem Wildnisgarten zu allen Seiten, für immer. Und die Ruhe ist spürbar: Der nächste Nachbar liegt 150-200 Meter entfernt, in einem Ort, in dem der Nachbar sonst zehn Meter von der eigenen Terrasse steht. Das Haus liegt warm im Schutz vor dem Westwind — es gibt immer eine windstille Ecke, in der die Sonne steht und das Thermometer sich 30-40 Grad nähert. Stell dich mitten ins Haus und spüre es selbst: die Wiesen, die Dünenreihe zum Meer, die Hügel landeinwärts. Die Sonnenaufgänge kann man nicht beschreiben. Man muss sie sehen.
Die Nordsee liegt als breite blaue Horizontlinie hinter den Dünen.
Der nächste Nachbar liegt ca. 150-200 m entfernt, während im Ort 5-10 m normal sind. Die Lage schafft Windschutz, Sonnenecken und Terrassentage, die sich 30-40 °C warm anfühlen können.
Das Grundstück ist groß, grün und ruhig, mit Dünengras und Kiefern um das Haus.
Ort, Restaurants und Sommerleben sind nah, ohne die Ruhe zu stören.
Der Überlieferung nach kam der junge Maler Per Iversen als Schüler von Axel P. Jensen nach Blokhus — einem der großen Landschaftsmaler Dänemarks. Im Haus des Meisters begegnete er der jungen Anna. Sie verliebten sich und heirateten. Als Hochzeitsgeschenk durfte das Paar ein Stück von Pirupshvarres Dünenland wählen, das Jensen damals gehörte, um dort sein Zuhause zu bauen.
Sie bauten ein Haus, wie es nur Maler bauen würden: mit langen Fensterbändern nach Süden, damit das Licht das ganze Jahr über hinter demjenigen einfällt, der malt — den Blick nach Norden, zur Landschaft. Entworfen von den Architekten Paludan. Im Keller befand sich die Dunkelkammer, in der Fotografien entwickelt wurden. Ein Haus, gebaut, um von dort aus zu SEHEN. Das ist es bis heute geblieben.
2004, nach 37 Jahren und nur einem Eigentümer, fand eine Frau das Haus. Ihr ganzes Leben lang hatte sie die Gabe, zu erkennen, was aus einem Ort werden konnte — und sie wusste, dass ihr Mann dasselbe sehen musste. Also führte sie ihn mit verbundenen Augen hinein und sagte: Schau nicht auf das Haus. Schau aus den Fenstern. Zu beiden Seiten. Das ist es, was wir kaufen.
Dann folgte eine umfassende Renovierung — gezählt in Millionen und in Liebe. Wände wurden geöffnet, damit das Licht tiefer ins Haus wandern konnte. Neues Dach, neue Dämmung, neue Decken, neue Türen, überall neue Velux-Fenster, neue Elektroinstallationen im ganzen Haus. Nur der ursprüngliche Steinsockel blieb unberührt. Und eines Tages kam ihr Mann mit einem Pferd als Geschenk nach Hause — Baldur. Später kamen Torstein und Freya und weitere hinzu. Islandpferde auf den Wiesen, Leben im Stall. Ein Mädchentraum, fünfzig Jahre lang bewahrt, ging genau hier in Erfüllung.
Architekturquellen: Weilbach/Lex zu Johannes Paludan und Aage Paludan sowie die Firmengeschichte von Paludan & Ramsager; die Familiengeschichte ist als überlieferte Erzählung gerahmt.
Platzhalter für das Foto aus der Übergabe 2004.
Platzhalter für Scans der Architekturzeichnungen.
Platzhalter für das Vorher-Foto, damit die Verwandlung direkt sichtbar wird.
Platzhalter für Werke oder Details, sobald die Familie Scans freigibt.
Alles Möglichkeiten, keine Versprechen — aber Haus und Grundstück können sie alle tragen.
Erfordert Genehmigung: voller, freier Meerblick über die Dünenreihen.
Vor dem Haus ausgraben, die alte interne Kellertreppe wieder öffnen — und im Wohnzimmer einen Glasboden legen, mit den Autos sichtbar darunter. Möglich? Mit Wille und Genehmigungen: ja.
Bad + Zimmer = Annex für Familie oder Vermietung.
| Preis | 6.995.000 DKK |
| Haustyp | Ferienhaus |
| Wohnfläche | 174 m² |
| Grundstück | 8.274 m² |
| Zimmer | 5 |
| Garage/Nebengebäude | 50 m² |
| Baujahr | 1967 |
| BBR/Verkaufsangaben-Baujahr | 1966 |
| Energieklasse | E |
| Eigentümerkosten | 5.687 DKK/Monat |
| Keller | 80 m² |
| Böden | Originale Holzböden, geschliffen und als Parkett wiederhergestellt |
| Renovierung | Velux-Fenster, Türen, Decken, Dämmung und neue Elektrik im ganzen Haus durch autorisierten Installateur |
| Adresse | Pirupshvarrevej 84, 9492 Blokhus |
Quellen: Boligsiden, &LIVING und betreiberbestätigte historische Fakten. BBR/Verkaufsangaben nennen 1966; die Erzählung nutzt die betreiberbestätigte Fertigstellung 1967.
Zum Zoomen den Grundriss in voller Ansicht öffnen.
Adresse in Blokhus und Lage zu Dünen, Ort und Strand. OpenStreetMap-Einbettung ohne API-Schlüssel.
Lyssted soll man nicht lesen. Man muss es erleben — mitten im Haus, mit dem Licht im Rücken und Wiesen zu allen Seiten, genau so, wie die Maler es gebaut haben. Buchen Sie eine Besichtigung. Dann verstehen Sie den Rest.